Hilfe zur Selbsthilfe

Harmonie und positive Energie Adventskalender für Familien

harmonie | innen & außen


"Hilf mir, es selbst zu tun"

Maria Montessori

3. Türchen: Hilfe zur Selbsthilfe

harmonie | innen und außen

"Selber!"

Adventskalender

Welche Idee steckt hinter der Aussage von Maria Montessori? 

Sicher hast du schon häufig Aussagen deines Kindes gehört wie: 

“Nein, alleine”

“Lass mich”

“Das kann ich schon”

“Selber!”


Warum reagiert dein Kind so? Die Antwort kennst du sicherlich .

Ja, es geht um Autonomie. Es geht darum, dass dein Kind Zutrauen in die eigene Fähigkeit hat und diese nutzen und weiter ausbauen möchte. 

Dir ist auch bewusst, wie wichtig es ist, deinem Kind diese Fähigkeiten zuzugestehen, damit es Selbstvertrauen und sein Selbstwertgefühl auf- und ausbauen kann.

Dir sind jedoch auch die anderen Seiten bewusst. Nämlich die, in denen dein Kind mit seinem Autonomiebestreben Hindernissen gegenübersteht, die es (vielleicht) nicht überwinden kann. Damit sind stressige und frustrierende Situationen vorprogrammiert.

Du kannst nicht alle diese Situationen verhindern, doch vielleicht lässt es in der ein oder anderen Situation mit ein paar wenigen Handgriffen eine Änderung bewirken. 

Wir laden dich ein, das Zimmer deines Kindes so zu gestalten, dass es dem Zitat “Hilf mir es selbst zu tun” gerecht wird. 

Ablauf:

Die ersten Schritte für heute:

  1. 1
    Setze dich in das Zimmer deines Kindes, am besten auf ein Rollbrett oder alternativ auf den Boden. Dadurch nimmst du die Perspektive deines Kindes ein. Bewege dich im Raum und betrachte ihn aus verschiedenen Blickwinkeln
  2. 2
     Lade dein Kind ein mit ihm gemeinsam sein Kinderzimmer zu betrachten, überlegt gemeinsam was ihm dort gefällt und was nicht. Probiert aus, was gut und was nicht so gut zu erreichen ist.
  3. 3
    Was gleich und ohne großen Aufwand geändert werden kann: am besten gleich erledigen. Für größere Änderungen plant einen Tag an dem es gut rein passt. Im ersten Moment geht es darum, die Bedürfnisse deines Kindes wahrzunehmen. Das vermittelt ihm das Gefühl gesehen und geschätzt zu werden. 

Die nächsten Schritte:

  1. 1
    Gestalte das Zimmer so, dass alle Gegenstände leicht erreichbar sind. Vermeide es, Sachen hoch oben oder tief unten anzuordnen. Stelle alles so hin, damit dein Kind selbständig dran herankommt und die Sachen benutzen kann. So lernt es auch gleichzeitig Selbstvertrauen und Eigenständigkeit zu entwickeln. 
  2. 2
    Achte auf Ordnung im Zimmer und weise jedem Gegenstand einen Platz zu. Damit schaffest du Struktur und Orientierungshilfen für dein Kind und unterbindest gleichzeitig Chaos im Zimmer sowie ständige Suchereien nach verschwundenem Spielzeug etc. Auch hier gilt: je übersichtlicher desto besser! Auch wenn es kaum zu glauben scheint: Kinder haben einen angeborenen Sinn für Ordnung. Sie wissen ganz genau, wo was hin gehört. Es ist an uns Eltern ihn die Routine des Aufräumens beizubringen. Wie klappt das bei euch? Schreib uns, wie ihr das macht.

Erzähl mal:

Was sind deine Gedanken zu diesem ersten Adventstürchen?

Schreib mir unten als Kommentar, was du gerne umsetzen möchtest.

  • Ich liebe Ordnung und feste Plätze für Dinge. Die Kinder übernehmen es beide. Bei zu einem bestimmten Alter hat das gut funktioniert. Etwa seit dem 5. Lebensjahr scheint das Köpfchen aber anders aufgerichtet, zu abgelenkt.

    • Hi Kathrin,
      die Ablenkbarkeit ist definitiv eine Herausforderung. Das kenne ich auch gut.
      Ich drück euch die Daumen, dass es bald wieder gut klappt.
      Jetzt vor den Raunächten ist das Thema Ordnung ja zusätzlich noch ein Thema 🙂

    • Zu diesem Thema, bekommst im Türchen Nr. 21 richtige coole Tipps zum Thema Aufräumen mit Kindern. Da schauen wir mal die verschiedenen „Aufräum-Typen“ an 🙂
      Also unbedingt morgen rein schauen.

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